Johanniskraut – der vielseitige Helfer

Um die Sonnenwende im Juni blüht das Johanniskraut unt zeigt seine zauberhaften Strahlenblüten.

Das Johanniskraut ist vielseitig verwendbar, als Tee, Tinktur, als Blütenessenz, als Räucherkraut und als Öl.

Das Johanniskrautöl ist ein unverzichtbarer Helfer bei Neuralgien, Schmerzen, Prellungen, Entzündungen, Wunden (nicht mehr offen) und bei Sonnenbrand. Beachten sollte man allerdings, das es am besten abends angewendet wird, da es zwar bei Sonnenbrand hilft, aber auch die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöht. Bei innerer Einnahme kann es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten kommen.

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Es ist sehr einfach das Öl selbst herzustellen. Dazu erntet man am Vormittag eines sonnigen Tages (es sollte 2 Tage vorher nicht geregnet haben) die Triebspitzen mit Blüten und einigen Blättern. Diese füllt man in ein sauberes Glas etwa halbvoll und gibt hochwertiges Olivenöl dazu. Dann verschließt man es die ersten Tage mit einem Küchentuch oder Papiertuch und stellt es in die Sonne. Das Tuch sollte jeden Tag gewechselt und die kondensierte Feuchtigkeit am oberen Rand entfernt werden. Erst nach etwa einer Woche kann das Öl fest verschlossen werden. Nach 3 – 4 Wochen hat das Öl die wunderbare rote Farbe angenommen und kann abgefiltert werden. Ich verwende dazu meist ein Baumwoll Teesieb. Das hält auch die feinen Samen des Johanniskraut zurück, die sonst auf der Haut jucken.

Abgefüllt in dunkle Flaschen und kühl und lichtgeschützt gelagert hält das Öl mindestens 2 Jahre.